Verbundprojekt GEMINI – Geschäftsmodelle für Industrie 4.0

Informieren

Mit der zunehmenden Digitalisierung im Rahmen von Industrie 4.0 ändert sich für viele Unternehmen die Natur ihrer Wertschöpfung. Durch intelligente Objekte entsteht eine umfangreiche Vernetzung von Produktion und Produktionsmaschinen. Um sich im steigenden internationalen Wettbewerb behaupten zu können, müssen die Unternehmen des deutschen Maschinenbaus und verwandter Branchen wie der Elektronikindustrie ihren technologischen Vorsprung deshalb in wirkungsvolle Geschäftsmodelle umsetzen. Da diese neuen Formen der Wertschöpfung und neuartiger Geschäftsmodeller noch nicht völlig ausgereift ist, besteht ein entsprechender Handlungsbedarf zur Unterstützung bei der Entwicklung, Risikoabschätzung und Umsetzung innovativer Geschäftsmodelle im diesem Bereich.
 
Das Verbundprojekt GEMINI  - Geschäftsmodelle für Industrie 4.0 - bietet diese Unterstützung. In Pilotprojekten verbindet man dabei modernste IK-Technologien mit der industriellen Produktion und bschleunigt so die Entwicklung innovativer Produkte. Ziel ist es, tragfähige Geschäftsmodelle im Zusammenhang von Industrie 4.0 zu auszuarbeiten, um die technologischen Entwicklungen wirtschaftlich nutzbar zu machen. Dazu wird eine Reihe von Methoden und Instrumenten entwickelt, die es Unternehmen ermöglicht, mithilfe von Prozessen und IT-Werkzeugen induviduelle Geschäftsmodelle zu erarbeiten und umzusetzen. Die Validierung der Modelle findet dabei im Rahmen von fünf Pilotprojekten anhand konkreter Anwendungsbeispiele statt.
 
GEMINI wird im Rahmen des Technologieprogramms "AUTONOMIK Industrie 4.0" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt und gefördert. Beteiligte Partner sind die Universität Paderborn (Konsortialführer), die Atos IT Solutions and Services GmbH, die CONTACT Software GmbH, das Fraunhofer IPT, die Ruhr-Universität Bochum, die SLM Solutions Group AG und die UNITY AG.