Mehr Effizienz durch optimiertes E-Shop-System

Digital in NRW begleitet Rautenberg Media KG bei der Umsetzung

@ Rautenberg Media KG

Die „digitale Revolution“ meistern – das war und ist für die Rautenberg Media KG eine der Herausforderungen der vergangenen Jahre. Denn die Digitalisierung betrifft nicht nur Produkte und Dienstleistungen der vier Unternehmensbereiche Zeitung, Druck, Web und Film. Sie wirkt sich auch auf zahlreiche Arbeitsabläufe aus. Die familiengeführte Mediengruppe beschäftigt sich daher kontinuierlich mit der Digitalisierung ihrer Prozesse. Aktuell arbeitet die Rautenberg Media KG gemeinsam mit Digital in NRW an der Konzipierung und Umsetzung eines optimierten Onlineshop-Systems.

Schwachstellen identifizieren, Ziele formulieren

@ Rautenberg Media KG

Begonnen hat die Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum ganz klassisch mit einem Unternehmensbesuch, bei dem sich die Digitalisierungsexperten von Digital in NRW direkt vor Ort einen Überblick verschaffen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit vorstellen konnten. Dann folgte eine Potenzialanalyse: „Im Rahmen der Analyse haben wir gemeinsam mit unseren Ansprechpartnern im Unternehmen Schwachstellen in den Prozessen der Mediengruppe identifiziert, die wir für die Optimierung der Onlineshops in den Mittelpunkt der Zusammenarbeit gestellt haben“, blickt Kristof Briele, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen und Digital in NRW-Projektleiter, zu den Anfängen der Zusammenarbeit zurück.

@ Rautenberg Media KG

Im Rahmen eines Gestaltungsworkshops, der aufgrund der Corona-Pandemie zum ersten Mal ebenfalls digital stattfand, wurden Anforderungen an die Onlineshops formuliert und Arbeitspakete zur Optimierung erarbeitet, die jetzt Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Ein E-Shop-System, mehr Effizienz

@ Rautenberg Media KG

Ziel ist es, die Handhabung der Onlineshops für Zeitungsanzeigen und Druckaufträge auf Kunden- und Mitarbeiterseite gleichermaßen zu vereinfachen. So sollen in den optimierten Onlineshops zukünftig Standardprodukte angeboten und Vorlagen bereitgestellt werden. Diese sind vom Kunden einfach und selbsterklärend auszufüllen, bevor sie anschließend automatisch weiterverarbeitet werden. „Auf diese Weise wird die Effizienz der Onlineshops erhöht. Standardprozesse laufen automatisiert und die sonst erforderlichen Nacharbeiten durch Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeiter fallen weg“, erklärt Briele. „So entstehen neue Ressourcen, zum Beispiel für Großprojekte oder die Kundenakquise.“ Gleichzeitig verringert die Zusammenführung beider Shops in einem einheitlichen System mit gleichem Nutzerinterface mögliche Einarbeitungszeiten sowie Wartungsarbeiten.

Basis für neue Geschäftsmodelle

Auch die geplante Auswertung der in den Shops erfassten Daten zu Zahldiensten, Kontakt- und Auftragsarten oder Kundengruppen bietet Vorteile mit Zukunftspotenzial: „Die Erkenntnisse, die das Unternehmen aus diesen Daten ziehen kann, sind eine wichtige Grundlage für die Entwicklung und Etablierung neuer Geschäftsmodelle“, ist Kristof Briele sicher. Schließlich möchte sich die Rautenberg Media KG kontinuierlich weiterentwickeln, Digitalisierungsmaßnahmen vorantreiben und das Unternehmen zukunftssicher aufstellen.

Wissensvermittlung für Mitarbeiter

@ Rautenberg Media KG

Aus diesem Grund ist auch die Schulung von Projektmanagern der Mediengruppe Inhalt der Umsetzungsbegleitung von Digital in NRW. In wöchentlichen – virtuellen und falls möglich auch persönlichen – Treffen werden daher nicht allein die Fortschritte und Entwicklungen bei der Umsetzung des E-Shop-Systems besprochen und analysiert. Auch die Qualifizierung des Personals steht dabei immer mit im Fokus. „Wir möchten helfen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu befähigen, zukünftige Digitalisierungsprojekte eigenständig realisieren zu können“, erklärt Kristof Briele. Der Abschluss der Umsetzungsbegleitung ist für Mitte des Jahres geplant. Bis dahin sollen das neue Online-Shopsystem umgesetzt und die Projektmanager mit umfassende Methodenwissen für weitere Digitalisierungsmaßnahmen gerüstet sein. Doch auch, wenn die gemeinsame Zusammenarbeit in diesem Projekt voraussichtlich im Juli enden wird. Kristof Briele möchte auch dann – ebenso wie alle Projektbeteiligten von Digital in NRW – „… immer für Fragen zur Verfügung stehen.“