„Wir stehen der Digitalisierung weiterhin offen gegenüber“

Drei Fragen an Dennis Marker, Geschäftsführer der Polierscheibenfabrik Spaeth:

1. Mit zehn Mitarbeitern zählt die Polierscheibenfabrik Spaeth zu den kleinen Unternehmen. Während viele KMU sich zum Thema Industrie 4.0 eher zurückhalten, sind Sie in Sachen Digitalisierung aber recht aktiv. Warum?

Die Frage ist doch: Warum scheut man sich als kleines Unternehmen? Weil Digitalisierung immer mit extrem hohen Investitionskosten in Verbindung gebracht wird. Es scheint immer unsäglich teuer. Da hören viele auf, darüber nachzudenken. Die Investitionshürde ist zu hoch. Aber: Wenn man die Digitalisierung ignoriert, besteht die Gefahr, dass man irgendwann merkt: Jetzt ist es zu spät. Jetzt kann ich nur aufholen, in dem es noch sehr viel mehr kostet. Wir haben in einem ersten Schritt das Info-Angebot von Digital in NRW in Anspruch genommen – und schnell gelernt, dass Digitalisierung auch im Kleinen funktionieren kann.

 

2. Wie würden Sie die Zusammenarbeit mit Digital in NRW beschreiben?

Ich bin über alle Maße zufrieden. Es gibt gute Kommunikationswege. Das Team bemüht sich immer, zu unterstützen und zu helfen. Natürlich funktioniert nicht alles sofort. Aber es kann auch nicht immer alles nach Plan laufen. Das Ergebnis zählt.

 

3. Was sind Ihre zukünftigen Pläne auf dem Weg zur Digitalisierung?

Wir werden auf jeden Fall am Ball bleiben und Mittel und Möglichkeiten im Auge behalten. Unser Plan ist es, nicht ins Hintertreffen zu geraten. Die Betriebsdatenerfassung mit Sensorik ist da eine gute Grundlage. Hierauf können wir aufbauen. Wir stehen der Digitalisierung weiterhin offen gegenüber.

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