Weiteres Transferprojekt mit Digital in NRW gestartet

Franz-Gerd Streiter KG startet mit Digitalisierungskonzept

Produktionsprozesse und die damit zusammenhängenden Produkte jederzeit nachverfolgen zu können – das ist das Ziel von der Franz-Gerd Streiter KG aus Essen. Deshalb stellte das Unternehmen gemeinsam mit Experten des Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik einen Antrag für ein Transferprojekt von Digital in NRW. Das Projekt wird gefördert, ist kürzlich gestartet und soll in sieben Monaten abgeschlossen sein.

Die Franz-Gerd Streiter KG ist ein familiengeführter, mittelständischer Zuliefererbetrieb, der mit seinen in Deutschland hergestellten, Hüllen und Folien seit über 50 Jahren die Produktionen von nationalen und internationalen Herstellern von Fleisch-, Wurst- und Käseprodukten unterstützt.

Durch strenge Lebensmittelverordnungen im Bereich der Qualitätssicherung besteht bei der Franz-Gerd Streiter KG ein enormer Dokumentationsaufwand. Dies beginnt bei manuellen Übertragungen von bis zu 40-stelligen Identifikationsnummern im Wareneingang und setzt sich fort bei der durchgehenden Prozessdokumentation im Produktionsprozess. Manuelle Datenübertragungsprozesse und papiergestützte Abläufe bürgen Fehlerpotenziale.

Ziel des Transferprojektes mit Digital in NRW ist die Implementierung einer digitalen Warenkennzeichnung mit einem eigenen, internen Nummernkreis. Darüber hinaus sollen die Produktionsprozesse durch einen digitalen Laufzettel unterstützt werden. Hierfür werden die Mitarbeiter am Arbeitsplatz sowohl beim Wareneingang als auch bei allen Schritten der Produktion mit Scannern inkl. Texterkennung sowie Tablets ausgestattet, sodass die Ware jederzeit rückverfolg-bar ist und eine automatisierte Rückmeldung an das Qualitätsmanagement-System erfolgen kann.

Alle Rückmeldungen und Eingaben der Mitarbeiter sollen mit Hilfe eines digitalen Laufzettels auf Tablets durch eine optimierte Benutzerschnittstelle zielgerichtet unterstützt werden. Dies hat auf der einen Seite das Ziel, die Akzeptanz des neuen Systems bei bestehenden Mitarbeitern zu fördern und soll auf der anderen Seite fehlerhafte Dateneingaben verhindern. Das Projekt wird über sieben Monate laufen.

 

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