Unternehmerfrühstück feierte virtuelle Premiere

Beliebtes Format gab digital Einblicke in die „Automatisierung im Mittelstand“

Am Digitaltag 2020 war auch das Unternehmerfrühstück digital: Zum ersten Mal fand die Kooperationsveranstaltung von Digital in NRW und der Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer mbH (AGIT) am 19. Juni aufgrund der Corona-Einschränkungen virtuell statt. Dem Erfolg des morgendlichen Unternehmertreffs tat das keinen Abbruch. Im Gegenteil: Bis zu 100 Teilnehmende verfolgten das Programm, beteiligten sich an der anschließenden Diskussionsrunde und bescheinigten dem Format in ihrem Feedback mehrheitlich eine „gelungene Premiere“.

Impulse zur „Automatisierung im Mittelstand“

Ein gemeinsames Frühstück konnte es bei der Online-Variante der Netzwerkveranstaltung natürlich nicht geben. Dafür bekamen die Teilnehmenden an den Bildschirmen einen umfassenden Einblick in die „Automatisierung im Mittelstand“. So beleuchtete der Impulsvortrag von Simon Roggendorf, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Automatisierung und Steuerungstechnik am Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen, und Kurt Heinen, Geschäftsführer von Heinen Automation, das Thema aus Sicht von Forschung und Industrie gleichermaßen. „Dabei haben wir unsere Schwerpunkte auf drei Bereiche gelegt: die Simulationstechnik, die Mensch-Roboter-Kollaboration und die industrielle Bildbearbeitung“, erläutert Simon Roggendorf, der aus der Forschungsarbeit berichtete, während Kurt Heinen Beispiele aus der Praxis vorstellte.

Brücke zwischen Theorie und Praxis

In den Praxisalltag von Forschung und Produktion eintauchen, konnten die Teilnehmenden dann im Rahmen zweier virtueller Führungen, die durch den Betrieb von Heinen Automation sowie das Smart Automation Lab am WZL führten. „Auf diese Weise haben wir Theorie und Praxis anschaulich miteinander verbunden und verdeutlicht, wie zukunftsweisende Technologien in Unternehmensprozesse etabliert werden können“, erklärt Kurt Heinen, der den Zuschauer*innen an den Bildschirmen unter anderem die Konstruktionsabteilung vorstellte und die Schaltschrankfertigung erläuterte, bevor Simon Roggendorf den Teilnehmenden die Forschungsprojekte im Smart Automation Lab näher brachte.

Positives Fazit

Fragen, die aufkamen, konnten direkt per Chat oder als Wortmeldung gestellt werden. Digital-in-NRW-Geschäftsstellenleiterin Marie Lindemann moderierte den interaktiven Austausch während der Führungen, die insgesamt sehr gut angenommen wurden. So lobte ein Teilnehmer die virtuellen Rundgänge als „besonderes Plus“. Dem stimmte ein weiterer Unternehmer mit seinem Feedback nach dem zweistündigen virtuellen Treff zu: „Eine sehr gute Veranstaltung. Vor allem der digitale Rundgang war super.“

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