Umsetzungsprojekt erfolgreich beendet

Innovative Zuliefererkooperation bei VIA Oberflächentechnik

Projektabschluss bei VIA Oberflächentechnik
Projektabschluss bei VIA Oberflächentechnik

Nach einer dreimonatigen Testphase beendeten Digital in NRW und die VIA Oberflächentechnik GmbH & Co. KG das Umsetzungsprojekt „Innovative Zuliefererkooperationen“ erfolgreich. Das Umsetzungsprojekt strebte den Transfer von Forschungs- und Entwicklungskonzepten sowie neuer Technologien aus dem Themengebiet Industrie 4.0 an, um den Herausforderungen in den Prozessen der Planung und Steuerung im mittelständischen Logistiknetzwerk zu begegnen. Im Fokus stand zunächst der Einsatz von Technologien zur Verbesserung der echtzeitnahen Erfassung und zur Erhöhung der Prozess- und Datentransparenz.


„Für den Mittelstand ist bei Industrie 4.0-Projekten nur der Beitrag zu drei zentralen Fragen ausschlaggebend. Was erzeugt Kundennutzen? Was erschließt Kostenvorteile? Was schafft Wettbewerbsvorteile? Um hier einen besseren Überblick über die Entwicklungen und Chancen zu bekommen, haben wir uns als Gruppe von mittelständischen Zulieferbetrieben entschieden, mit dem Expertenteam von Digital in NRW. Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand gemeinsam auf den Weg zu machen und zu erkunden was zukünftig Nutzen stiften kann“, so Werner Schmidt, Geschäftsführer der VIA Oberflächen GmbH & Co. KG. VIA Oberflächentechnik gehört zum Verbund Innovativer Automobilzuliefererbetriebe - eine Kooperation mittelständischer, inhabergeführter Unternehmen der Automobilzulieferindustrie. Automobilzulieferer haben die Chancen von Industrie 4.0 schon länger entdeckt. Die meist mittelständischen Automotive-Unternehmen sind Teil einer engmaschig verzahnten Lieferkette. Die Zulieferteile müssen in der Regel just in time an den Autohersteller geliefert werden, damit sie dort ohne Zwischenlagerung weiterverbaut werden können. Genau diese Herausforderungen galt es durch die Digitalisierung optimiert zu meistern.


Im Zuge des Umsetzungsprojekts wurden insbesondere die Integration von Smart Objects und digitale Business-to-Business Kooperationsansätze verfolgt. Das übergeordnete Ziel war die Verbesserung der Prozesstransparenz, der Steuerbarkeit und der horizontalen Vernetzung der Unternehmen. Mit Hilfe des Umsetzungsprojektes ist es möglich, zu jedem Auftrag Echtzeitinformationen hinsichtlich Menge, Lagerort bzw. Puffer und Bearbeitungszustand abzurufen. „Das Umsetzungsprojekt ist ein tolles Beispiel für die Durchgängigkeit von der Digitalisierung auf der Shopfloor-Ebene bis zur Netzwerk-Ebene mit einer hohen Strahlkraft in der Region und der Branche“, unterstreicht Dr. Matthias Parlings, Projektleiter für Digital in NRW.

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