Transferprojekt mit der Ralf Teichmann GmbH

Erste Meilensteine geschafft

Die Ralf Teichmann GmbH ist Europas größter Anbieter von Krananlagen unter Verwendung von generalüberholten Gebrauchtkomponenten sowie teilweise Hersteller von Neukomponenten. Nun startete das mittelständische Unternehmen gemeinsam mit Digital in NRW – Kompetenz für den Mittelstand das Transferprojekt „Durchgängige Auftragsabwicklung individueller Krane per Smartphone App“, um Prozesse zu digitalisieren und zu optimieren. Erste Meilensteine wurden bereits erreicht.

Abhängig von gewünschter Lieferzeit und Investitionsvolumen kann Teichmann einen Kran so konfigurieren, dass er den Kundenwünschen entspricht bis hin zur Kompletterneuerung von elektrischen und mechanischen Komponenten, Neubau von Steuerung oder sogar Neubau von Stahlkomponenten. Das Geschäftsmodell der Ralf Teichmann GmbH, einen individuell konstruierten Kran aus Gebrauchtteilen kaufen zu können, führt zu besonderen Herausforderungen in der gesamten Auftragsabwicklung. Über 250 Krane im Traglastbereich von 1t -200t befinden sich auf Lager, die gemäß individueller Vorgaben umgebaut und modernisiert werden. Teichmann Krane ist darüber hinaus maximal flexibel und liefert Krane nach Kundenwünschen in kürzester Zeit. Dies stellt einen absoluten Wettbewerbsvorteil gegenüber Anbietern von Neukranen dar.

Im Fokus des Transferprojektes stehen die Daten. Vom Datenaufnahmeprozess, der aktuell manuell erfolgt, sehr aufwändig und schnittstellenbehaftet ist, über die Datenhaltung in unterschiedlichen Papierordnern bis hin zur Datenverarbeitung für Produktionsaufträge steht das Unternehmen aktuell vor einigen Herausforderungen, die vor allem zu zeitlichen Prozessabweichungen führen.  

Als Lösung soll eine Software geschaffen werden, die über eine mobile Applikation erreichbar ist. Diese App soll es ermöglichen, alle benötigten Daten ab Kauf eines Gebrauchtkrans sowohl in einer Datenbank einheitlich aufzunehmen als auch für die Auftragserstellung und –planung zentral auslesen zu können. Material soll außerdem eindeutig bild- und Auto-ID-basiert identifiziert und verwaltet werden können. Besonders die Materialidentifikation und –verwaltung per App steht in diesem Transferprojekt im Fokus.

Seit dem Kick-Off Ende März haben bereits umfangreiche Arbeiten stattgefunden. Zu den „Meilensteinen“ zählen besonders die abgeschlossene Lagerplanung als Grundlage für die App-basierte Lagerverwaltung, ein dynamisch erweiterbares Datenmodell für die Kran-Aufnahme, die Erstellung der Menüstruktur der App sowie bereits die grafische Aufbereitung der Lagerbereiche in der App.

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