Transferprojekt mit der Elsinghorst Stahl und Technik GmbH

Im Rahmen von Digital in NRW - Kompetenz für den Mittelstand ist Ende Juli ein Transferprojekt zwischen dem Fraunhofer IML und der Elsinghorst Stahl und Technik GmbH gestartet. Der mittelständische Fachhändler wird bei der Digitalisierung seines Wareneingangs unterstützt. Im Fokus stehen ein intelligenter Wareneingang und schlankere Prozesse. 

EIN MITTELSTÄNDISCHES UNTERNEHMEN AUF DEM DIGITALEN WEG

Als Fachhändler für Werkzeuge und Industriebedarf beliefert das Unternehmen täglich Kunden aus Industrie, Handwerk, Baugewerbe, Hallenbau und Betriebe der öffentlichen Hand und hat somit als Bindeglied zwischen Hersteller und Endkunde einen hohen Umschlag an Lieferungen tagtäglich zu meistern. Insgesamt 40.000 Artikel von etwa 600 Anbietern werden gelagert und weiteverkauft. Das bedeutet 200 Lieferungen – jeden Tag.


Um den wachsenden Flexibilitätsanforderungen der Endkunden an sich als Lieferanten gerecht zu werden, wurde vor einiger Zeit ein umfassendes Projekt zur Umgestaltung des Lagers vor Ort gestartet. In Zukunft werden die Mitarbeiter mithilfe von Förderbändern bei der Kommissionierung unterstützt und auch die Digitalisierung der Bestände und Bestellungen sowie die Verknüpfung der einzelnen Softwaresystemewird umfangreich realisiert.

VERSCHLANKUNG DER PROZESSE DURCH EINEN INTELLIGENTEN WARENEINGANG

Teil dieser Umbauten soll auch der Wareneingang sein. Aktuell wird die Masse an Sendungen beliebig bearbeitet und oft liegen einige Lieferungen mehrere Stunden am Wareneingangstor, bevor sie überhaupt geöffnet werden. Solange sie dort liegen, sind sie jedoch vom hausinternen ERP-System nicht erfasst und wichtige Sendungen, die direkt weiter an einen Endkunden gesendet werden müssten, sind demnach noch als „nicht geliefert“ gespeichert. Um den tatsächlichen Status zu ermitteln, müssen die Abteilungen zurzeit aktiv nachfragen, ob eine Sendung schon im Haus ist.


Eine Installation eines intelligenten Wareneingangs soll dieses Problem beheben. Mittels Bilderkennung und KI soll direkt nach Lieferungsannahme eine Bestätigung an das System geschickt werden, dass die entsprechende Bestellung geliefert wurde. Außerdem sollen die Lieferungen für die Mitarbeiter am Warneingang priorisiert werden, sodass wichtige Lieferungen direkt bearbeitet werden können.

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