Ph Mechanik plant Digitalisierungsmaßnahme mit Digital in NRW

Ergebnisse eines produktiven Gestaltungsworkshops

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PH Mechanik plant die Digitalisierung ihrer Dokumentation und Verfolgung von Kundenaufträgen. Das ist das Ergebnis einer weiteren Zusammenarbeit des Aachener Maschinenbauunternehmens mit Digital in NRW. Nach der erfolgreichen Smartifizierung eines Evakuierungsstuhles (Pilotierung am FIR e.V. der RWTH Aachen im Juni 2018) und einem produktiven und ergebnisreichen Unternehmensbesuch und Gestaltungsworkshop im Januar 2019 soll nun ein Transferprojekt der nächste Schritt sein.

Mitte Januar informierten sich die Experten von Digital in NRW vor Ort über die Ausgangssituation im Unternehmen und über mögliche Digitalisierungspotenziale. Nach einem Gang durch Fertigung, Montage und Lager sowie einem Einblick in die IT-Systeme sammelten Unternehmensvertreter und die Kompetenzzentrumsmitarbeiter in einem Gestaltungsworkshop erste Ideen: Wo liegen die Probleme? Wo die Prioritäten? Wo gibt es Potenziale? Die Antworten und möglichen Projekte wurden in einem Zeitstrahl festgehalten. „Dabei war hilfreich, dass PH Mechanik sehr daran interessiert ist, die Unternehmensprozesse zu digitalisieren“, erzählt Yuan Liu, wissenschaftlicher Mitarbeiter am WZL und Projektleiter. „Da mussten wir vorab gar keine Überzeugungsarbeit leisten.“

Dass etwas getan werden muss, war klar. Was getan werden sollte, wurde dann gemeinsam festgelegt: die Digitalisierung der Verwaltung von Kundenaufträgen. „Bisher gibt es keine Dokumentation von Daten, die einfache rückwirkende Analysen ermöglichen, warum ein Projekt gut oder schlecht gelaufen ist“, weiß Liu. Das soll sich in Zukunft ändern: Ziel ist es, ein System aufzusetzen, das Aufträge automatisch verwaltet, dokumentiert und verfolgt. Dabei sollen die Mitarbeiter in der Verwaltung ebenso Zugriff auf die Daten haben, wie die Mitarbeiter in der Produktion und Logistik. „Auf diese Weise schaffen wir mehr Transparenz und optimieren den Informationsaustausch“, erklärt der Projektleiter. Umgesetzt werden soll die Digitalisierungsmaßnahme möglichst im Rahmen eines Transferprojekts. Yuan Liu: „Entspricht die Skizze den Anforderungen, die an ein solches Projekt beim Kompetenzzentrum gestellt werden und wird sie genehmigt, könnten wir bereits Ende Februar durchstarten.“

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