NRW-Förderprogramm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung mit bis zu 40.000 €

Unternehmen profitieren von Digitalisierungsgutschein und Beratung durch das WZL der RWTH Aachen

Vernetzung von Produktionsprozessen und Maschinen. Generierung neuer Produktideen und Services durch gezielte Kundenstudien. Einsatz von maschinellem Lernen in der Produktion zur Erhöhung der Qualität oder der Bau von Prototypen: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die Produkte, Verfahren und Dienstleistungen digitalisieren, können jetzt von einem speziellen Förderprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW profitieren: dem Digitalisierungsgutschein.

„Mit dem Digitalisierungsgutschein haben KMU aus Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, Beratungsleistungen von Hochschulen, Universitäten und Instituten in Anspruch zu nehmen und bis zu 80 Prozent der Ausgaben erstattet zu bekommen“, erklärt Max Ellerich, Oberingenieur am WZL der RWTH Aachen. Seit Jahren begleitet, berät und unterstützt das WZL Betriebe bei Digitalisierungsmaßnahmen und der Einführung innovativer Technologien in Unternehmensabläufe und Produktionsprozesse.

Über sechs, neun oder zwölf Monate können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des WZL nun auch KMU mit Digitalisierungsgutschein bei der Umsetzung innovativer Projektideen unterstützen. Dabei haben Unternehmerinnen und Unternehmen die Möglichkeit, die Förderung im Rahmen von 5.000 bis 40.000 Euro in drei Bereichen zu beantragen: „Der Digitalisierungsgutschein umfasst die Themenfelder Digitalisierung, Analyse und Innovation“, weiß Max Ellerich. Im Bereich Digitalisierung kann dann beispielsweise Datenerfassung, -verarbeitung und autonome Entscheidungsfindung zur Reduktion von Ausschuss im Fokus stehen, während bei der Analyse Studien zur Nutzerakzeptanz bei nachhaltigen Materialien denkbar sind. Der Aufbau von Pilotlinien oder die Erprobung sowie Validierung neuer oder verbesserter Produkte im repräsentativen Umfeld seien als Beispiel potentieller Projekte aus dem Bereich Innovation genannt.

Doch unabhängig welche Branche oder welches Themenfeld: Das WZL ist bei der Umsetzung der geförderten Maßnahmen ein versierter und zuverlässiger Partner, der die Thematiken Innovation, Digitalisierung und Vernetzung im Produktionsumfeld sowie Künstliche Intelligenz anforderungsgerecht für kleine und mittlere Unternehmen praxisnah vereint und erfolgreich bearbeitet. „Die Mitarbeiter_innen des WZL beraten die Unternehmen individuell, welches Thema sich im Rahmen der Förderung für sie anbietet und entwickeln gemeinsam einen Projektplan“, so Marie Lindemann, ebenfalls am WZL als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Geschäftsstellenleiterin von Digital in NRW Rheinland. „Von der Antragsstellung über Kick-off und Ist-Analyse bis zur Umsetzung und mit kontinuierlichem, intensivem Austausch helfen wir den Unternehmen, ihr Ziel Schritt für Schritt zu erreichen.“

Unternehmen, die im Rahmen des Förderprogramms Interesse an einer Beratungsleistung durch das Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen haben, wenden sich unter 0241 80 25828 an Max Ellerich.

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