Hannover Messe 2020: Digital in NRW zeigt vorausschauende Wartung in der Produktion

Auch wenn Produktionsanlagen regelmäßiger gewartet und gepflegt werden, machen ungeplante Maschinenfehler spontane Reparaturen nötig – eine teure und zeitaufwendige Arbeit. Zusammen mit it’s OWL stellt Digital in NRW auf der Hannover Messe (20.-24. April 2020, Halle 7, Stand A12) vor, wie produzierende Unternehmen ihre Instandhaltung mittels kluger Datenanalyse optimieren können. Dazu haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer IEM eine Fertigungslinie mit Sensoren ausgestattet, die Echtzeit-Informationen über Maschinenzustände liefern und deren Überwachung ermöglichen. Außerdem kommen Verfahren des Maschinellen Lernens, der Anomaliedetektion sowie Prädiktionsmodelle zum Einsatz, um Fehlerquellen wie Verschleiß vorherzusagen und zu vermeiden. Mit Erfolg: In den vergangenen zwei Jahren konnte in dem konkreten Anwendungsfall die Vorhersage von Maschinenausfällen durch maschinelle Lernverfahren entscheidend verbessert werden. Die Durchschnittszeit für Reparaturen wurde bereits um mehr als 30 Prozent gesenkt. Die durchschnittliche Zeit, bis eine Maschine ausfällt, ist mittlerweile sechsmal so lang wie früher. Ein Modell der vorausschauenden Produktionslinie ist auf dem Messestand zu sehen. Ermöglicht wurde das Forschungsprojekt im Rahmen des EU-Projektes BOOST 4.0, der größten europäischen Initiative für Big Data in der Industrie.

KI ist für jeden was!

Digital in NRW stellt damit erneut praxisnahe Lösungen auch für kleine und mittlere Unternehmen auf der Hannover Messe aus – ganz nach dem Motto: KI ist für jeden etwas. Der gezielte Einsatz von Technologien der Künstlichen Intelligenz kann bereits an vielen einzelnen Stellen einen großen Nutzen bringen. Eine High-End-Lösung ist dabei nicht immer notwendig, wie Besucher des Messestandes von den Digital in NRW-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erfahren. Auch weitere Angebote des Kompetenzzentrums werden vorgestellt.

 

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