Cybersicherheit für die industrielle Produktion

Fraunhofer Lemgo ebnet den Weg

Industrie 4.0: Die Produk­tion der Zukunft ist mit neuen Tech­no­lo­gien in aller Munde und bietet zahl­reiche Mehrwerte. Einfach und effizient lassen sich auch ältere Produk­ti­ons­an­lagen mit neuester Technik aufrüsten. Dabei darf der Sicher­heits­as­pekt natürlich nicht außer Acht gelassen werden. Durch die Verknüp­fung der Anlagen mit dem Internet – das grund­le­gende Prinzip von Industrie 4.0 –  sind Angriffe nicht ausge­schlossen. Mit dieser Proble­matik befasste sich das Schu­lungs­an­gebot „Cyber­si­cher­heit für die indus­tri­elle Produk­tion“ am 28.02.2018. Die Refe­renten Felix Specht und Britta Rein­kens­meier vom Fraun­hofer IOSB-INA zeigten in der in Theorie- und Praxis­phasen geteilten Schulung die Nutzen­as­pekte von Industrie 4.0 auf und gingen auf die Sicher­heits­as­pekte ein. „Cyber­si­cher­heit ist die Grundlage für Industrie 4.0“, so Felix Specht.

Anhand der Demonstration des Anwendungsfalls „Condition Monitoring“ (also Echtzeit-Zustandsüberwachung von Anlagen) zeigten die beiden Referenten die Einfachheit eines Angriffs auf die Produktionsanlagen durch die Internetverknüpfung auf. Anschließend stellten sie natürlich einen Sicherheitsansatz vor, um diese Angriffe abzuwehren. Die ersten Schritte in Richtung Industrie 4.0 muss so gut wie jedes Unternehmen zeitnah tätigen – ob Großunternehmen oder kleine und mittelständische Unternehmen. Um bestens geschützt in die Zukunft zu starten, bietet Fraunhofer in Lemgo kostenfreie Schulungen über Industrie 4.0 und Cybersicherheit an. Informationen zu kommenden Veranstaltungen erhalten Sie auf www.fraunhofer-owl.de und auf der Facebookseite www.facebook.com/FraunhoferOWL

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