Bustour I4.0: Digitalisierung - Umsetzung im Mittelstand

Industrie 4.0 und Digitalisierung umgesetzt im Mittelstand? Auf der Bustour I 4.0 zeigte Digital in NRW – Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand zwei Beispiele aus der Praxis. Die mittelständischen Unternehmen VDF Vogtland Federntechnik GmbH in Hagen und die VIA Oberflächentechnik GmbH in Drolshagen öffneten Ihre Werke für die rund 40 Teilnehmer der Bustour und zeigten ihre Konzepte, Strategien und die Umsetzung von Industrie 4.0 live und vor Ort.

Die VDF Vogtland Federtechnik GmbH ist Produzent und Dienstleister auf dem Gebiet der Federungstechnik und versteht sich als Komplettanbieter aller Arten technischer Federn. Das mittelständische Familienunternehmen mit Sitz in Hagen geht den Digitalisierungsprozess strukturiert und geplant an. Von vielen Aktivitäten Richtung Industrie 4.0, die bereits gestartet sind, stellten die geschäftsführenden Brüder Paul-Bernd und Martin Vogtland zwei Beispiele aus dem laufenden Betrieb vor. Bildschirme und moderne Maschinen kommen zum Einsatz, zeigen Realtime-Daten, verknüpfen Daten miteinander und optimieren den Prozess. Bescheiden kündigte Martin Vogtland in seiner Begrüßung die Umsetzung an: „Erwarten Sie nicht zu viel.“ Am Ende waren die teilnehmenden, mittelständischen Unternehmen begeistert, wie weit die Mitstreiter sind.

Im Rahmen von Digital in NRW stehen nun weitere Pläne für die Umsetzung von Industrie 4.0 an. Nach einem kennenlernen des Kompetenzzentrums bei einem Vortrag, besucht das Team von Digital in NRW das Hagener Unternehmen und bereitet nun gemeinsam mit der Geschäftsführung eine Potenzialanalyse vor. Weitere Schritte, um die Vision „Industrie 4.0“ im Mittelstand zu verwirklichen.


Weiter ging die Bustour zur VIA Oberflächentechnik GmbH in Drolshagen. Hier in Werk 3, dem frisch eröffneten Werk, startet VIA mit einem Testlauf. Das Unternehmen steht für industrielle Teilereinigung und gehört zum Verbund Innovativer Automobilzulieferer in der Region Südwestfalen. Im neuen Werk kommen Handscanner, Smart Devices wie Tablets und ein neues ERP-System zum Einsatz. Daten, die vorher aufwändig erfragt werden mussten, werden nun fast automatisch erfasst und sollen in einem Kundensystem zusammengefasst werden, damit Auftragsstatus und Liefertermin ersichtlich sind. Zunächst wird dieser neue, digitale Prozess im Werk 3 getestet. Aufgrund der besonderen Konstellation im Netzwerk und der engen Zusammenarbeit mit den Zulieferern ist ein gemeinsamer digitaler Prozess unerlässlich. Innerhalb des nächsten Jahres möchte VIA deshalb das Netzwerk mit dem Testlauf begeistern und zum Mitmachen animieren.

Die bisherigen Umsetzungen bei der VIA Oberflächentechnik GmbH sind das Ergebnis des Umsetzungsprojektes „Innovative Zuliefererkooperationen“ im Rahmen von Digital in NRW – Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand. Gemeinsam arbeiten die Experten des Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik mit den Vertretern von VIA an der Umsetzung der gemeinsamen Digitalisierungsstrategie.

Einfach mal machen? Diese beiden Unternehmen haben gezeigt, wie es funktionieren kann. Ein ehrlicher Bericht von Mittelstand zu Mittelstand über die Erfahrungen, Vorteile und die Hemmnisse bei der Umsetzung der Digitalisierung war eine große Hilfe für die Teilnehmer. Schritt für Schritt führt der Weg ins digitale Zeitalter und mit einer individuellen Roadmap. Gerne unterstütz Digital in NRW mit seinen kostenlosen Services und zeigt erste Schritte unternehmensspezifisch auf.

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