Bundeswirtschaftsminister Altmaier informiert sich bei Digital in NRW zu Innovationen im ostwestfälischen Mittelstand

Auf seiner Mittelstandstour informierte sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier am 29. August 2019 zu aktuellen Chancen und Herausforderungen der Wirtschaft in Ostwestfalen-Lippe. Dafür besuchte er das Technologienetzwerk it’s OWL, das Einblick in seine Aktivitäten rund um Technologien der Künstlichen Intelligenz gab. Das Fraunhofer IEM und Westermann Schaltanlagenbau stellten vor, wie sie in einem Digital in NRW-Projekt eine digitale Montageanleitung entwickelt haben.

Dr. Arno Kühn (Digital in NRW-Geschäftsstellenleiter für Ostwestfalen-Lippe) und Uwe Friedrichs (Kaufm. Geschäftsführer Westermann Schaltanlagenbau) stellen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier den Einsatz von Tablets in der Fertigung vor.

Dafür erläuterten Heinz-Dieter Finke (Techn. Geschäftsführer Westermann Schaltanlagenbau) und Dr. Arno Kühn (Digital in NRW-Geschäftsstellenleiter für Ostwestfalen-Lippe) die Herausforderungen, die sich insbesondere kleinen und mittleren Schaltschrankbauern durch die Digitalisierung stellen und stellten eine prototypisch erarbeitete Lösung zu Einsatz von Tablets in der Fertigung vor. Dadurch werden papierbasierte durch digitale Montageanleitungen ersetzt. Diese stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dreidimensionale Modelle des Schaltschranks bereit und sichern stets die Aktualität der Informationen. Auch Echtzeitinformationen über Lagerbestände oder Änderungen im Schaltplan könnten künftig hinterlegt werden. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist dies eine deutliche Arbeitserleichterung, Kunden profitieren von zuverlässigen Lieferzeiten und Produkten.

Diskussionsrunde mit 100 Teilnehmern

Prof. Roman Dumitrescu, Direktor am Fraunhofer IEM und Geschäftsführer it’s OWL stellte mit it’s OWL-Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft die Innovationsregion Ostwestfalen-Lippe und die aktuellen Projekte und Themen des Spitzenclusters vor. Höhepunkt des Besuchs war eine Diskussionsrunde, zu der mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Zukunftsmeile 1 zu Gast waren.

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