Arbeitstreffen bei der Dreherei Wernecke

Transferprojekt „Digitale Metallverarbeitung“

Mit dem Transferprojekt „Digitale Metallverarbeitung“ strebte das Unternehmen Wilh. Wernecke GmbH & Co. KG den Transfer von innovativen Technologien (u. a. Smart Devices) auf den Shopfloor an. Ziel ist es, die Transparenz in den Prozessen der Produktionsplanung und -steuerung möglichst kosten- und infrastrukturarm zu erhöhen. Um das Ziel gemeinsam mit Digital in NRW zu erreichen, fand am Freitag, den 18.08.2017 ein Arbeitstreffen statt.

Im Fokus dieses Arbeitstreffens standen ein Funktionstest und die Vorstellung der eingesetzten Technologien. Präsentiert wurde die Bedienoberfläche für das logistische Assistenzsystem und die App-Version für die Mitarbeiter in der Produktion. Die App wurde auf mobilen Endgeräten einem Funktionstext unterzogen und weitere offenen Fragen wurde geklärt. Nächste Umsetzungsschritte wurden besprochen und sollen bis September finalisiert werden, denn dann findet das nächste Arbeitstreffen statt, das gekoppelt an einen Test in der realen Produktionsumgebung ist.

Der Mittelständler ist mit den bisherigen Projektergebnissen zufrieden. „Wir arbeiten bereits seit einiger Zeit daran, unser Unternehmen zu digitalisieren. Die Anschaffung einer vollumfänglichen Produktionsprogrammplanung sowie der damit einhergehende Austausch zum Teil alter Maschinen ist jedoch finanziell nicht zu stemmen und auch nicht wirtschaftlich. Durch die Experten des Kompetenzzentrums für den Mittelstand haben wir erstmals die richtigen Informationen über kostengünstige und infrastrukturarme digitale Lösungen erhalten, die uns gezielt nutzen“, so Kaspar Wernecke, Geschäftsleitung Wilh. Wernecke GmbH & Co. KG.

Material- und Produktionsdaten sollen zukünftig zur Verbesserung der Transparenz, insbesondere der innerbetrieblichen Kommunikation zwischen Administration und Produktion genutzt werden. Dafür werden Smart Devices mit reinen Produktionsmaschinen kombiniert und diese Vernetzung bietet die Grundlage zur Erhöhung der Prozess- und Datentransparenz. Kapazitätsplanung, Auftragsplanung und Materialdisposition im laufenden Betrieb werden optimiert und sorgen so auch für einen verbesserten Lieferservicegrad.

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